Hochschule RheinMain erhält Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“
Doppelter Erfolg für die Hochschule RheinMain (HSRM): In der zweiten Auswahlrunde zum Professorinnenprogramm von Bund und Ländern ist die HSRM dank ihres überzeugenden Gleichstellungskonzepts nicht nur zur Förderung ausgewählt worden. Als eine von 12 der insgesamt 56 ausgewählten Hochschulen erhält sie zudem das Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ – als einzige Hochschule in Hessen.
Damit ist die Hochschule RheinMain nun berechtigt, bis zum 30. September 2026 Anträge für bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren zu stellen. Die Auszeichnung „Gleichstellungsstarke Hochschule“ ist darüber hinaus verbunden mit der Möglichkeit zur Förderung einer zusätzlichen Stelle für eine Nachwuchswissenschaftlerin. In der aktuellen Förderrunde des Programms partizipiert die HSRM bereits mit drei Professuren, die noch bis 2026 gefördert werden.
„Dass wir mit unserem Gleichstellungskonzept auch in dieser Runde wieder erfolgreich waren – dieses Mal sogar mit Auszeichnung – ist eine großartige Nachricht und unterstützt uns sehr bei unseren kontinuierlichen Bemühungen zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit, insbesondere auch in den Ingenieurwissenschaften“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Eva Waller.
Auch bei Monika Stegmann, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der HSRM, ist die Freude groß: „Vor allem über die besondere Auszeichnung unseres Gleichstellungskonzepts freuen wir uns riesig. Sie ist eine bemerkenswerte Anerkennung, die zeigt, dass unsere Arbeit Früchte trägt.“
Das Professorinnenprogramm
Das Professorinnenprogramm 2030 wurde im November 2022 von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) beschlossen und baut auf den erfolgreichen bisherigen drei Programmphasen seit 2008 auf. Ziel des Förderprogramms ist es, die Anzahl der Professorinnen in Richtung Parität dynamisch zu erhöhen, (Nachwuchs-) Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Lebenszeitprofessur zu fördern und in der Wissenschaft zu halten sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern an den Hochschulen strukturell noch stärker zu verankern. Damit wird der notwendige Struktur- und Kulturwandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit an den Hochschulen nachhaltig gestärkt. Bund und Länder stellen für das Professorinnenprogramm 2030 insgesamt 320 Millionen Euro zur Verfügung.