Neue Start-up-Förderung für Gründerinnen

Die Stipendiatinnen stellten einander ihre Ideen vor © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

Die Auftaktveranstaltung fand in der Civilkammer des Heimathafens statt. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

Zehn motivierte Frauen werden zwölf Monate lang von den RheinMain StartUpLabs der Hochschule RheinMain (HSRM) und der Gründungsfabrik Rheingau auf ihrem Weg zur Unternehmensgründung begleitet. Möglich macht dies das erstmals an der HSRM durchgeführte Förderprogramm EXIST-Women, das sich an Frauen richtet, die an einer Gründungsidee arbeiten. Das Programm bietet den Teilnehmerinnen ein dreimonatiges Stipendium, Sachmittel in Höhe von 2.000 Euro sowie Workshops und Coachings rund um das Thema Gründen. In den Workshops arbeiten sie an ihren Gründungsideen, erhalten Pitch-Training und die für eine Unternehmensgründung nötigen Softskills.

Auftakt im Alten Gericht

Bei der Auftaktveranstaltung im Heimathafen im Alten Gericht der Landeshauptstadt Wiesbaden am vergangenen Freitag konnten die Stipendiatinnen einander sowie ihre Mentorinnen und Referentinnen kennenlernen. Gegenseitige Unterstützung und Motivation sowie Tipps für die Finanzierung und den Einstieg in den Markt – die Teilnehmerinnen waren sich einig, was sie sich von dem Programm erhoffen. So ähnlich die Wünsche, so unterschiedlich sind die Gründungsideen der zehn Frauen, welche von Tierschutz-Apps über Direktmarketing für Landwirte bis hin zu Plattformen für die Suche von Pflegeplätzen reichen. Zum Abschluss gab eine Teilnehmerin aus dem letzten Jahr den Stipendiatinnen mit auf den Weg: „Ich rate euch, groß zu denken.“

Über EXIST-Women

EXIST-Women ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), das angehende Gründerinnen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangeboten sowie finanziellen Zuschüssen unterstützt. EXIST-Women gehört zum EXIST-Förderprogramm und ist Bestandteil der „Zukunftsstrategie Forschung und Innovation“ der Bundesregierung. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert haben oder deren Aufbau planen.